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Archiv für April 2010

Heller und Dunkler: Die Tonwertkorrektur

Die Tonwertkorrektur ist eine Optimierung der Helligkeit und des Kontrasts anhand des Histogramms. Am Histogramm lässt sich relativ schnell ablesen, wie die Helligkeiten im Bild verteilt sind und wie hoch der Kontrast des Bildes ist. Demnach lässt sich auch schnell erkennen wie viel Optimierungspotential ein Bild noch hat.

Bei der Tonwertkorrektur werden die Helligkeitswerte im Bild mit den gewählten Einstellungen neu berechnet. Die Einstellungen werden dabei mit Hilfe von fünf Schiebereglern festgelegt. Es gibt drei Regler für die Tonwertspreizung und zwei Regler für den Tonwertumfang.

Tonwertkorrektur-Fenster

Tonwertkorrektur in Photoshop

  • Der linke Regler unter dem Histogramm (schwarzes Dreieck) definiert den Schwarzpunkt. Der Schwarzpunkt ist der dunkelste Wert, der im Bild vorhanden ist. Alle Werte links davon sind hundert Prozent schwarz, bzw. bekommen den Helligkeitswert 0. Wird der Schwarzpunkt nach rechts verschoben, werden mehr hellere Werte zu maximalem Schwarz und das Bild wird insgesamt dunkler.
  • Der rechte Regler unter dem Histogramm (weißes Dreieck) definiert den Weißpunkt. Der Weißpunkt ist der hellste Wert, der im Bild vorhanden ist. Alle Werte rechts davon sind hundert Prozent weiß, bzw. bekommen den Helligkeitswert 255. Wird der Weißpunkt nach links verschoben, werden mehr dunkle Werte zu maximalem Weiß und das Bild wird insgesamt heller.
  • Der mittlere Regler (graues Dreieck) legt den Gammawert des Bildes fest. Dieser Wert bestimmt ob bei der Neuberechnung der Helligkeitswerte mehr helle oder mehr dunkle Werte erzeugt werden. Der Gammawert bestimmt also die allgemeine Helligkeit des Bildes. Wird der Regler nach links verschoben, erhöht sich der Gammawert und das Histogramm verschiebt sich nach rechts. Das Bild wird also heller. Wird der Regler nach rechts verschoben, verringert sich der Gammawert und das Histogramm verschiebt sich nach links. Das Bild wird also dunkler.
  • Der linke untere Regler (schwarzes Dreieck) legt den Tonwertumfang bei dunklen Werten fest. Mit ihm lässt sich der maximale Wert für Schwarz einstellen. Schiebt man ihn nach rechts, verschwinden nach und nach die dunkleren Werte und das Bild wird heller, verliert aber stark an Kontrast.
  • Der rechte untere Regler (weißes Dreieck) legt den Tonwertumfang bei  hellen Werten fest. Mit ihm lässt sich der maximale Wert für Weiß einstellen. Schiebt man ihn nach links, verschwinden nach und nach die hellen Werte und das Bild wir dunkler, verliert aber auch stark an Kontrast.

Was man mit der Tonwertkorrektur in der Praxis machen kann, und wie sich die Änderung auch auf das Histogramm auswirkt, soll folgendes Beispiel zeigen.

Hier zuerst das unveränderte Bild:

Bild und Histogramm vor der Tonwertkorrektur

Bild und Histogramm vor der Tonwertkorrektur

Am Histogramm lässt sich schon erkennen, dass der Kontrast des Bildes noch Verbesserungspotential hat.

Nach der Tonwertkorrektur sieht das Bild dann folgendermaßen aus:

Bild und Histogramm nach der Tonwertkorrektur

Bild und Histogramm nach der Tonwertkorrektur

Sofort ist der wesentlich bessere Kontrast zu sehen. Die dunkleren Werte wurden noch dunkler und die hellen noch heller. Die Kontrastverbesserung sieht man auch schnell am deutlich breiteren Histogramm.

Die Tonwertkorrektur ist ein mächtiges Werkzeug bei der Bearbeitung von digitalen Bildern. Mit ihr lassen sich teilweise deutlich unter- oder überbelichtete Bilder so korrigieren, dass man sie noch verwenden kann. Photoshop bietet auch eine automatische Tonwertkorrektur, aber das ist nicht unbedingt die beste Lösung, da der Nutzer in diesen Vorgang nicht eingreifen kann. Wer sich ein bisschen Zeit nimmt und die Einstellungen der Tonwertkorrektur selbst vornimmt kann aber erstaunliche Ergebnisse erzielen. Einfach mal selbst ausprobieren!

Hell und Dunkel – Das Histogramm

Im Bereich Fotografie und Bildbearbeitung begegnet einem immer wieder der Begriff „Histogramm“. Auf den ersten Blick sieht so ein Histogramm ziemlich kompliziert aus, aber eigentlich ist es ganz einfach und wenn man es erst einmal verstanden hat ist es auch ein sehr praktisches Hilfsmittel.

Doch was ist ein Histogramm überhaupt und wozu braucht man es?

In der digitalen Bildverarbeitung versteht man unter einem Histogramm die statistische Häufigkeit der Grauwerte bzw. der Farbwerte in einem Bild. Wikipedia

Das klingt alles ziemlich kompliziert, aber im Prinzip heißt das nichts anderes als: Das Histogramm zählt die Pixel im Bild, sortiert sie nach Helligkeit und zeigt die Anzahl der jeweiligen Helligkeit grafisch an. Die Darstellung des Histogramms ist immer gleich. In einem Diagramm wird von unten nach oben die Anzahl der Pixel und von links nach rechts die Helligkeit eingetragen. Dabei steht der Wert 0 (schwarz) immer links und der Wert 255 (weiß) immer rechts. Je höher der Wert des Diagramms an der jeweiligen Stelle, desto mehr Pixel dieser Helligkeit sind im Bild vorhanden.

Das Histogramm eines Bildes erlaubt eine Aussage über die vorkommenden Grau- bzw. Farbwerte und über Kontrastumfang und Helligkeit des Bildes. Wikipedia

Das macht das Histogramm zu einem wichtigen Hilfsmittel in der Fotografie und der Bildbearbeitung. Ein Histogramm richtig zu lesen und daraus Informationen zu erhalten ist genau so leicht, wie ein Bild anzusehen. Hier ein paar konkrete Beispiele:

  • hohe Werte links: Bild ist möglicherweise unterbelichtet
  • hohe Werte rechts: Bild ist möglicherweise überbelichtet
  • schmales Histogramm: wenig Kontrast
  • breites Histogramm: viel Kontrast
  • „Lücken“ im Histogramm: Helligkeits- bzw. Farbwert nicht vorhanden
  • große „Ausschläge“ nach oben: möglicherweise große einfarbige Fläche

Wie das in der Praxis aussieht sollen folgende Bildbeispiele zeigen:

Histogramm-Beispiel für ein Bild mit wenig Kontrast

Histogramm-Beispiel 1

Dieses Beispiel zeigt ein Bild das keine sehr hellen und keine sehr dunklen Pixel enthält. Die Helligkeitsverteilung beschränkt sich auf den mittleren Bereich des Histogramms. Der Kontrast des Bildes ist also nicht besonders hoch und kann noch verbessert werden. Das Bild ist weder über-, noch unterbelichtet.

Histogramm-Beispiel für ein Bild mit stakem Kontrast

Histogramm-Beispiel 2

In diesem Bild ist die Situation völlig anders: das breite Histogramm verrät einen guten Kontrast, jedoch sind im Bild fast ausschließlich helle und dunkle Bereiche vorhanden. Die mittleren Helligkeiten fehlen allerdings. Der hohe Ausschlag ganz links deutet auf eine größere schwarze Fläche hin.

Ein Histogramm ermöglicht es, die für das ungeübte Auge scheinbar verborgenen Details, schnell sichtbar zu machen.

Aus diesem Grund ist das Histogramm ein mächtiges Werkzeug und in der Bildbearbeitung und der Fotografie nicht mehr wegzudenken.


Das sind die wichtigsten Grundlagen zum Thema Histogramm. Wenn noch mehr Details oder besondere Themen gewünscht werden, mache ich noch einen zweiten Teil. Einfach Feedback schreiben!

Bildbearbeitung ohne Bildbearbeitungsprogramm – pixlr.com

Manche von Ihnen kennen vielleicht folgende Situation: Sie sitzen an einem fremden Rechner und sollen ein Bild geringfügig nachbearbeiten, aber es ist kein Bildbearbeitungsprogramm installiert. Bei sehr einfachen Bearbeitungen kann das noch mit den Standardprogrammen funktionieren, aber die stoßen doch recht schnell an ihre Grenzen. Sind diese Grenzen erreicht, stehen Sie schnell vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe – bis jetzt.

Mit dem Online-Bildbearbeitungsdienst „pixlr“ lassen sich Bearbeitungen an Bildern schnell und einfach umsetzen. Und das Beste daran: Sie brauchen nur einen Browser mit Flash-Unterstützung – der ist heutzutage aber auf fast allen Computern installiert. Es gibt bei pixlr.com mehrere Online-Dienste, aber der interessanteste dürfte der Editor sein. Wer mit Adobe Photoshop arbeitet wird erstaunt sein, wie ähnlich sich beide Programme sind. Wer normalerweise ein anderes Bildbearbeitungsprogramm verwendet oder sich kaum mit Bildbearbeitung auskennt, wird sich aber auch sehr leicht zurechtfinden. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich gestaltet und lässt sich sogar mit nur einem Klick in über 20 Sprachen übersetzen.

Der Funktionsumfang des Editors kann sich ebenfalls sehen lassen:

  • Vollbildmodus
  • Bearbeitung mehrerer Bilder
  • Ebenen
  • Verlauf der Bearbeitungsschritte
  • Tonwertkorrektur und Gradationskurven
  • Farbton und Sättigung
  • viele nützliche Filter
  • Lasso und Zauberstab-Werkzeug
  • Kopierstempel
  • Weich- und Scharfzeichner
  • Nachbelichter und Abwedler
  • erweiterbares Pinsel-Werkzeug
  • Ebenenmasken und –stile

Mit diesen Funktionen ist der Editor von pixlr.com ideal für Einsteiger oder für Situationen in denen kein anderes Bildbearbeitungsprogramm zur Verfügung steht. Was viele jetzt vielleicht noch verunsichert ist die Tatsache, dass es sich um ONLINE-Bildbearbeitung handelt. Das ist natürlich berechtigt, aber Datenschutz und Privatsphäre bekommen bei pixlr.com viel Beachtung. Ist die Version 10 des Flash-Players installiert, werden die Bilder nur lokal im Browser geöffnet. Bei älteren Versionen muss das Bild zwar hochgeladen werden, es wird allerdings fünf Minuten nach Beenden der Bearbeitung automatisch vom Server gelöscht.

Wer jetzt neugierig geworden ist, sollte dieses kostenlose Programm bei nächster Gelegenheit einfach mal selbst ausprobieren.

Die Benutzeroberfläche des Bildbearbeitungsprogramms von pixlr.com

Screenshot