escort gaziantep escort gaziantep escort gaziantep escort gaziantep escort gaziantep escort gaziantep escort gaziantep escort gaziantep escort gaziantep escort gaziantep escort gaziantep escort gaziantep escort gaziantep escort gaziantep

Artikel-Schlagworte: „histogramm“

“Die Kurve kriegen”: Gradationskurve

Wenn es um die Bearbeitung von Helligkeit und Kontrast eines Bildes geht, ist die Gradationskurve eines der wichtigsten Werkzeuge. Mit ihr hat der Nutzer die Möglichkeit nicht nur das Histogramm zu dehnen oder zu verschieben, sondern er kann alle Ausgangstonwerte individuell neuen Werten zuordnen. So können z.B. auch eventuelle „Lücken“ im Histogramm geschlossen werden ohne dass die restlichen Werte zu stark beeinflusst werden. Wie genau die Gradationskurve funktioniert möchte ich nun genauer erklären.

Wählt man in Photoshop „Bild –> Korrekturen –> Gradationskurven“ so öffnet sich folgendes Fenster.

So sieht das Gradationskurven-Fenster in Photoshop aus

Gradationskurven in Photoshop

Die Skala unter dem angezeigten Quadrat steht für die Helligkeitswerte im Ausgangsbild, die Skala links für die Werte des neu berechneten Bildes. Wird keine Änderung vorgenommen, werden die ursprünglichen Helligkeitswerte 1:1 übernommen und die Gradationskurve ist eine Diagonale von links unten nach rechts oben. Wird diese jetzt verändert, dann ändert sich auch die Zuordnung der Helligkeitswerte und bestimmte Bereiche im Bild werden heller oder dunkler. Schauen wir uns das an einem Beispiel an.

ein Bild mit wenig KontrastHistogramm vor der Anpassung

Das gezeigte Bild hat – wie man auch am schmalen Histogramm erkennen kann – sehr wenig Kontrast. Dieser lässt sich leicht  mit Hilfe der Gradationskurve verbessern. Um den Kontrast des Bildes zu erhöhen, müssen die hellen Werte noch heller und die dunklen Werte noch dunkler werden. Im Photoshop lässt sich die Gradationskurve einfach „verbiegen“. Durch klicken lassen sich auf ihr Punkte hinzufügen mit denen man die Krümmung verändern kann. In diesem Bild setzt man also erst einen Punkt in der Mitte, damit die Gradationskurve später eine Art „S“ ergibt. Danach setzt man einen weiteren Punkt bei den dunklen Helligkeitswerten und zieht diesen weiter nach unten. Dadurch werden sie noch dunkler. Nun setzt man noch einen Punkt bei den hellen Werten und zieht diesen weiter nach oben, damit sie noch heller werden.

Die angepasste Gradationskurve

Jetzt hat die Gradationskurve eine schön geschwungene „S“-Form und der Kontrast hat sich deutlich verbessert. Wird im Fenster „Gradationskurven“ jetzt der Haken bei „Vorschau“ gesetzt, lässt sich das Ergebnis gleich betrachten.

Das Bild hat nun deutlich mehr Kontrast. Das ist auch am deutlich gestreckten Histogramm erkennbar.

Photoshop bietet für die Gradationskurve viele zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten. Es gibt einige hilfreiche Voreinstellungen, die Möglichkeit Histogramm oder beschnittene Helligkeitsbereiche anzuzeigen und Automatikfunktionen wie z.B. Schwarz- und Weißpunkt-Pipette oder die völlig automatische Einstellung. Die Gradationskurve lässt sich auch für jeden Farbkanal separat einstellen, um beispielsweise einen Farbstich aus dem Bild zu entfernen.

Die Gradationskurve ist zwar zugegebenermaßen etwas schwer zu verstehen, aber die vielen Anpassungsmöglichkeiten machen sie zu einem absoluten Profi-Werkzeug, wenn es darum geht ein Bild nachträglich zu bearbeiten.

Heller und Dunkler: Die Tonwertkorrektur

Die Tonwertkorrektur ist eine Optimierung der Helligkeit und des Kontrasts anhand des Histogramms. Am Histogramm lässt sich relativ schnell ablesen, wie die Helligkeiten im Bild verteilt sind und wie hoch der Kontrast des Bildes ist. Demnach lässt sich auch schnell erkennen wie viel Optimierungspotential ein Bild noch hat.

Bei der Tonwertkorrektur werden die Helligkeitswerte im Bild mit den gewählten Einstellungen neu berechnet. Die Einstellungen werden dabei mit Hilfe von fünf Schiebereglern festgelegt. Es gibt drei Regler für die Tonwertspreizung und zwei Regler für den Tonwertumfang.

Tonwertkorrektur-Fenster

Tonwertkorrektur in Photoshop

  • Der linke Regler unter dem Histogramm (schwarzes Dreieck) definiert den Schwarzpunkt. Der Schwarzpunkt ist der dunkelste Wert, der im Bild vorhanden ist. Alle Werte links davon sind hundert Prozent schwarz, bzw. bekommen den Helligkeitswert 0. Wird der Schwarzpunkt nach rechts verschoben, werden mehr hellere Werte zu maximalem Schwarz und das Bild wird insgesamt dunkler.
  • Der rechte Regler unter dem Histogramm (weißes Dreieck) definiert den Weißpunkt. Der Weißpunkt ist der hellste Wert, der im Bild vorhanden ist. Alle Werte rechts davon sind hundert Prozent weiß, bzw. bekommen den Helligkeitswert 255. Wird der Weißpunkt nach links verschoben, werden mehr dunkle Werte zu maximalem Weiß und das Bild wird insgesamt heller.
  • Der mittlere Regler (graues Dreieck) legt den Gammawert des Bildes fest. Dieser Wert bestimmt ob bei der Neuberechnung der Helligkeitswerte mehr helle oder mehr dunkle Werte erzeugt werden. Der Gammawert bestimmt also die allgemeine Helligkeit des Bildes. Wird der Regler nach links verschoben, erhöht sich der Gammawert und das Histogramm verschiebt sich nach rechts. Das Bild wird also heller. Wird der Regler nach rechts verschoben, verringert sich der Gammawert und das Histogramm verschiebt sich nach links. Das Bild wird also dunkler.
  • Der linke untere Regler (schwarzes Dreieck) legt den Tonwertumfang bei dunklen Werten fest. Mit ihm lässt sich der maximale Wert für Schwarz einstellen. Schiebt man ihn nach rechts, verschwinden nach und nach die dunkleren Werte und das Bild wird heller, verliert aber stark an Kontrast.
  • Der rechte untere Regler (weißes Dreieck) legt den Tonwertumfang bei  hellen Werten fest. Mit ihm lässt sich der maximale Wert für Weiß einstellen. Schiebt man ihn nach links, verschwinden nach und nach die hellen Werte und das Bild wir dunkler, verliert aber auch stark an Kontrast.

Was man mit der Tonwertkorrektur in der Praxis machen kann, und wie sich die Änderung auch auf das Histogramm auswirkt, soll folgendes Beispiel zeigen.

Hier zuerst das unveränderte Bild:

Bild und Histogramm vor der Tonwertkorrektur

Bild und Histogramm vor der Tonwertkorrektur

Am Histogramm lässt sich schon erkennen, dass der Kontrast des Bildes noch Verbesserungspotential hat.

Nach der Tonwertkorrektur sieht das Bild dann folgendermaßen aus:

Bild und Histogramm nach der Tonwertkorrektur

Bild und Histogramm nach der Tonwertkorrektur

Sofort ist der wesentlich bessere Kontrast zu sehen. Die dunkleren Werte wurden noch dunkler und die hellen noch heller. Die Kontrastverbesserung sieht man auch schnell am deutlich breiteren Histogramm.

Die Tonwertkorrektur ist ein mächtiges Werkzeug bei der Bearbeitung von digitalen Bildern. Mit ihr lassen sich teilweise deutlich unter- oder überbelichtete Bilder so korrigieren, dass man sie noch verwenden kann. Photoshop bietet auch eine automatische Tonwertkorrektur, aber das ist nicht unbedingt die beste Lösung, da der Nutzer in diesen Vorgang nicht eingreifen kann. Wer sich ein bisschen Zeit nimmt und die Einstellungen der Tonwertkorrektur selbst vornimmt kann aber erstaunliche Ergebnisse erzielen. Einfach mal selbst ausprobieren!

Hell und Dunkel – Das Histogramm

Im Bereich Fotografie und Bildbearbeitung begegnet einem immer wieder der Begriff „Histogramm“. Auf den ersten Blick sieht so ein Histogramm ziemlich kompliziert aus, aber eigentlich ist es ganz einfach und wenn man es erst einmal verstanden hat ist es auch ein sehr praktisches Hilfsmittel.

Doch was ist ein Histogramm überhaupt und wozu braucht man es?

In der digitalen Bildverarbeitung versteht man unter einem Histogramm die statistische Häufigkeit der Grauwerte bzw. der Farbwerte in einem Bild. Wikipedia

Das klingt alles ziemlich kompliziert, aber im Prinzip heißt das nichts anderes als: Das Histogramm zählt die Pixel im Bild, sortiert sie nach Helligkeit und zeigt die Anzahl der jeweiligen Helligkeit grafisch an. Die Darstellung des Histogramms ist immer gleich. In einem Diagramm wird von unten nach oben die Anzahl der Pixel und von links nach rechts die Helligkeit eingetragen. Dabei steht der Wert 0 (schwarz) immer links und der Wert 255 (weiß) immer rechts. Je höher der Wert des Diagramms an der jeweiligen Stelle, desto mehr Pixel dieser Helligkeit sind im Bild vorhanden.

Das Histogramm eines Bildes erlaubt eine Aussage über die vorkommenden Grau- bzw. Farbwerte und über Kontrastumfang und Helligkeit des Bildes. Wikipedia

Das macht das Histogramm zu einem wichtigen Hilfsmittel in der Fotografie und der Bildbearbeitung. Ein Histogramm richtig zu lesen und daraus Informationen zu erhalten ist genau so leicht, wie ein Bild anzusehen. Hier ein paar konkrete Beispiele:

  • hohe Werte links: Bild ist möglicherweise unterbelichtet
  • hohe Werte rechts: Bild ist möglicherweise überbelichtet
  • schmales Histogramm: wenig Kontrast
  • breites Histogramm: viel Kontrast
  • „Lücken“ im Histogramm: Helligkeits- bzw. Farbwert nicht vorhanden
  • große „Ausschläge“ nach oben: möglicherweise große einfarbige Fläche

Wie das in der Praxis aussieht sollen folgende Bildbeispiele zeigen:

Histogramm-Beispiel für ein Bild mit wenig Kontrast

Histogramm-Beispiel 1

Dieses Beispiel zeigt ein Bild das keine sehr hellen und keine sehr dunklen Pixel enthält. Die Helligkeitsverteilung beschränkt sich auf den mittleren Bereich des Histogramms. Der Kontrast des Bildes ist also nicht besonders hoch und kann noch verbessert werden. Das Bild ist weder über-, noch unterbelichtet.

Histogramm-Beispiel für ein Bild mit stakem Kontrast

Histogramm-Beispiel 2

In diesem Bild ist die Situation völlig anders: das breite Histogramm verrät einen guten Kontrast, jedoch sind im Bild fast ausschließlich helle und dunkle Bereiche vorhanden. Die mittleren Helligkeiten fehlen allerdings. Der hohe Ausschlag ganz links deutet auf eine größere schwarze Fläche hin.

Ein Histogramm ermöglicht es, die für das ungeübte Auge scheinbar verborgenen Details, schnell sichtbar zu machen.

Aus diesem Grund ist das Histogramm ein mächtiges Werkzeug und in der Bildbearbeitung und der Fotografie nicht mehr wegzudenken.


Das sind die wichtigsten Grundlagen zum Thema Histogramm. Wenn noch mehr Details oder besondere Themen gewünscht werden, mache ich noch einen zweiten Teil. Einfach Feedback schreiben!